THEMEN

Beziehungsarbeit

 Wer bin ich in den Augen meines Pferdes?

 

Wohl alle haben wir nur ein Ziel in dem Zusammensein mit unserem Pferd: eine harmonische Beziehung aufbauen und erhalten.

 

Durch Kommunikation und Motivation erreichen wir die Psyche des Pferdes.

Kommunikation bedeutet sich mit kleinen Signalen verständigen zu können und Unsicherheiten des Pferdes oder gar Missverständnisse untereinander vermeiden oder beheben zu können.

Hierzu benötigen wir zum einen eine klare, verständliche Körpersprache und einen guten Umgang mit unserem Equipment (Gerte, Strick, Longe, unsere Stimme, Futterlob).

 

Ich helfe Dir gerne bei Problemen im Umgang mit Deinem Pferd und eröffne Euch den Weg zu einer respektvollen und harmonischen Beziehung.

 

 

"Wir müssen mit Pferden nur eines - Zeit schön verbringen." Bent Branderup

Fotos: Maria Fotoristika, Anne Kiefer


gymnastizierenden Bodenarbeit

In der gymnastizierenden Bodenarbeit beginnen wir damit uns mit der Formgebung zu beschäftigen.

 

Über den Kappzaum nehmen wir Einfluss auf die Wirbelsäule des Pferdes und Erarbeiten uns die Dehnung zur Hand, korrekte Stellung und Biegung. Die richtig ausgeführten Längsbiegung ist die Voraussetzung für die weitere Arbeit. Auf dessen Grundlage kann die Reise weitergehen und wir können uns mit der Schulung von Seitengängen, der Selbsthaltung und dem Spiel zwischen Vorwärts und Versammlung beschäftigen.

 

 

Die Bodenarbeit schult dem Pferd alle Hilfen, welche wir beim Reiten nutzen wollen (indirekter äußerer und innerer Zügel, Schenkelhilfen, Parade) und verhilft ihm zu einem besseren Körpergefühl.

Für uns Menschen ist die Bodenarbeit Blickschulung. Sie lernt uns das Fühlen, das Motivieren und zeigt uns den Inhalt der Lektionen.

Fotos: Brit Placzek, Anne Kiefer, Anne-B.Bernhard


Longenarbeit

Sind die ersten Hilfen am Kappzaum ausgebildet und das Pferd hat durch die Arbeit an der Längsbiegung an Geschmeidigkeit gewonnen, kann es mit der Formgebung auf Distanz weitergehen.

Bei der Longenarbeit wird in allen drei Grundgangarten neben der Formgebung an Losgelassenheit, Form, Takt, Tempo, Schwung und Balance gearbeitet.

fortgeschrittene Longenarbeit

Sind diese Grundlagen geschaffen, können auch an der Longe verschiedene Seitengänge und Versammlungsgrade erarbeitet werden. Das ist nicht nur effektiv, sondern macht auch sehr viel Spaß! 

 

 

Fotos: Maria Fotoristika, Anne Kiefer


Handarbeit

In der Handarbeit beschäftigen wir uns mit den Aufgaben der Reiterhand und den verschiedenen Möglichkeiten der Zügelführung und der veränderten Positionen am Pferd.

Sie ist eine Verfeinerung der Boden und Longenarbeit und eine ideale Vorbereitung für das Reiten. Der Mensch verbessert die Geschicklichkeit der Zügelführung und lernt eine klare, feine Kommunikation mit seiner Reiterhand. Das junge Pferd lernt ohne Ablenkung die Reiterhand kennen. Und das weiter ausgebildete Pferd kann seine ganze Kraft und Konzentration für weiterführende Lektionen nutzen ohne den Reiter tragen zu müssen.

Je nach Fitness des Menschen kann die Handarbeit in allen drei Grundgangarten durchgeführt werden.

Fotos: Maria Fotoristika


Langzügelarbeit

Die Langzügelarbeit bringt durch ihre ganz besondere Perspektive auch ganz andere Einwirkungsmöglichkeit. Die direkte Nähe zur Hinterhand kann für das eine oder andere Thema sehr hilfreich sein. 


reitkunst

Dein Sitz ist deine primäre Hilfe!

 

„Die vornehmste Aufgabe des Sitzes ist es, das Pferd nicht zu stören.“

Bent Branderup

 

Unser Ziel ist es, dass Du Dein Pferd nur über Deinen Sitz reiten kannst.

Deine Zügel und Beine unterstützen Dich auf dem Weg dahin.

Durch die Zügelverbindung kannst Du in Dein Pferd horchen und Informationen für Deinen Sitz sammeln.

Gemeinsam arbeiten wir an Deinem Körperbewusstsein und Deiner Balance.

Wir werden uns mit der Losgelassenheit, dem Lösen, der Stellung, der Biegung und der weiteren Hilfengebung beschäftigen. Haben wir eine gute Basis erarbeitet, nehmen wir die bereits am Boden erarbeiteten Seitengänge mit in den Sattel. Unser Ziel ist die Gymnastizierung und Geraderichtung des Pferdes durch die Seitengänge.

Haben wir das Pferd soweit geschult, können wir uns Schritt für Schritt mit der Versammlung beschäftigen.

 

Genieß die Zeit auf dem Rücken Deines Pferdes!

"Heute müssen wir nicht reiten, wir dürfen."

Bent Branderup

Fotos: Maria Fotoristika, Anne-B.Bernhard, Anne Kiefer